Videostill (Ausschnitt) aus »Black Joy« von Nicola Mingilewicz, Anna Seifert, Murielle Mbongwi Dika, Tizita Takele, Yassien Garanah und RosaUnvar.
Salon am Mi, 4.2., 20 Uhr

und Ausstellung vom
23.1. bis 8.3.2026


»Diversität in Film und Journalismus – Perspektivenvielfalt in bewegten Bildern«

Ein Forschungsprojekt des B.A. Media: Conception & Production und M.A. Screen Arts.

Leitung: Prof. Claudia Aymar, Prof. Dr. Jessica Einspänner-Pflock und Lehrbeauftragte Elena Rosche. Eine Begleitveranstaltung zur Ausstellung »Art Remake«.
Öffnungszeiten der Ausstellung:
Di + Do 10-15 Uhr, M i+ Fr 17-20 Uhr,
Sa 14-19 Uhr, So + feiertags 11-19 Uhr.


Als Eintritt bitten wir um einen angemessenen Beitrag nach Ihren Möglichkeiten in unsere Spendenbox an der Bar im Gebäude.



Anfahrt: Ein Parken auf dem Gelände der Walkmühle mit dem PKW ist nicht möglich. Es gibt keine öffentlichen Parkplätze. Bitte nutzen Sie aus diesem und weiteren guten Gründen nach Möglichkeit Ihre Füße,das Fahrrad oder den öffentlichen Nahverkehr: Buslinie 3 (Haltestelle Walkmühle) oder Buslinie 6 (Haltestelle Nordfriedhof).Bitte nutzen Sie den oberen Zugang zur Walkmühle.
Einfahrtmöglichkeiten für Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen auf Anfrage: Bitte senden Sie uns dafür vorab eine E-Mail an mail@walkmuehle.net.




Unser aktuelles Veranstaltungsprogramm finden Sie hier als PDF zum Download:






In den Studiengängen Media: Conception & Production und Screen Arts an der Hochschule RheinMain in Wiesbaden wird Diversität als essenzielle Stärke betrachtet. Hier werden die Repräsentation und Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Kulturen, Geschlechtern und Identitäten gefördert, was nicht nur die szenische Produktion und erzählerische Seite bereichert, sondern auch einen gesellschaftlichen Beitrag durch eine ausführliche journalistische Aufarbeitung des Themas leistet.

Bei den Kurzfilmen geht es nicht um Repräsentation als Schlagwort, sondern um Diversity als erzählerischen Impuls. Alle Produktionen entstanden auf Grundlage intensiver Recherche und unter Berücksichtigung von Sensibilität, Barrierefreiheit und ethischer Verantwortung.

Ziel des Projekts ist es, das Thema Diversity nicht nur abzubilden, sondern filmisch zu reflektieren: Welche Geschichten werden erzählt – und von wem? Welche visuellen und akustischen Mittel können Identitätsdynamiken, Brüche, Ambivalenzen und Alltagsrealitäten sichtbar machen, ohne zu vereinfachen? Die Herausforderung besteht darin, innerhalb eines engen Zeitrahmens eine komplexe, berührende Erzählung zu gestalten, die informativ, zugänglich und respektvoll zugleich ist.

Der Arbeitsprozess folgt einem strukturierten, praxisorientierten Modell, in dem ebenso Aspekte von Diversität einbezogen sind: Konzeptentwicklung und Recherche (thematische Sensibilisierung), dramaturgische Ausarbeitung (Treatment & Beat-Map – Frage nach Absendergruppe), Produktion (Casting, Regie, Kamera, Licht – welcher Beitrag zur Story tritt so zu Tage?) und schließlich die Postproduktion (Montage, Sounddesign, Farbkorrektur, Untertitelung).
Oben: Videostill (Ausschnitt) aus »Altglas« von Mehrooz Ali Khan und Justus Lietz.
Mitte: Videostill (Ausschnitt) aus »GRENZEN« von Indra Puszcz und Julia Shilenkova.
Unten: Videostill (Ausschnitt) aus »Mole« von Bo Lockl und Fabian Sprey.
Thematisch zeigen die Filme eine große Bandbreite: Migrationserfahrung, Geschlechtsidentität, queere Perspektiven, soziale Ungleichheit, Alter, Behinderung und intersektionale Realitäten. Im Zentrum steht dabei stets die Frage, wie aus Diversität ein ästhetischer, erzählerischer Mehrwert wird – nicht als Dekor, sondern als Haltung, ohne Fingerpointing, sondern just like it is.

Die hier präsentierte Auswahl versammelt Projekte aus verschiedenen Phasen und Semestern des Studiums und macht die Vielfalt an Perspektiven und formalen Herangehensweisen sichtbar.

In einem separaten Ausstellungsraum der Walkmühle zeigen wir vom 23.1. bis 8.3. eine permanente Projektion der Ergebnisse. Und in unserem Salon am 4. Februar präsentieren die Leiterinnen das Studienprojekt und ausgewählte Arbeiten der Studierenden.
Weiterführende Links:

–> Ausstellung »Art Remake«

Webseiten des Bachelor-Studiengngs Media: Conception & Production:
–> www.hs-rm.de/mcp-ba
–> www.hs-rm.de/sca-ma
–> www.instagram.com/media.conception.production
–> www.instagram.com/screen.arts.ma
–> www.youtube.com/mediaconceptionproduction




Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Hochschule RheinMain Wiesbaden und mit Unterstützung des Kulturamtes der Landeshauptstadt Wiesbaden
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