
| Elke Härtel: o.T. (Skulptur mit Hirsch), 2005. Polyurethan-Gießharz, seidenmatt weiß lackiert. Foto: Walter Bayer. | |||||||||
| Ausstellung vom 20. August bis 15 November 2026 Vernissage: Donnerstag, 20. August um 19 Uhr. |
»Urbs animalis Die Stadt als Lebensraum für Tier und Mensch« Thematische Gruppenausstellung. Kuratiert von Christiane Erdmann und Verena Schmidt. |
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Die Stadt war schon immer ein geteilter Lebensraum, in dem Menschen und Tiere miteinander koexistierten. Städte bieten nicht nur für Menschen attraktive Bedingungen; auch Tiere beanspruchen immer wieder neue innerstädtische Lebensräume für sich. Mit der Themenausstellung Urbs animalis Die Stadt als Lebensraum für Tier und Mensch möchte der Künstlerverein Walkmühle den Blick jedoch nicht nur auf die ambivalente Stellung von Tieren im urbanen Raum richten, sondern insgesamt die vielseitigen Interaktionen und interspezifischen Beziehungen thematisieren, die aus der Begegnung zwischen Tieren und Menschen folgen. Unser Bild vom Tier als etwas von uns völlig Verschiedenem ist nicht mehr haltbar. Tiere sind nicht nur viel intelligenter, als wir immer dachten, erfinderischer, empathischer und selbst in ästhetischen Fragen bewanderter als angenommen. Sie sind uns so ähnlich, dass die herkömmlichen Abgrenzungen und Hierarchien fragwürdig geworden sind. Der Umstand, dass wir als Menschen eben auch dazugehören, nämlich zu den Säugetieren, veranlasst viele Tieraktivisten, lieber zwischen menschlichen und nicht-menschlichen Tieren zu unterscheiden, als weiterhin dem Mensch-Tier-Dualismus zu frönen. Dabei hat es den Anschein, dass dieses Umdenken nicht nur als logische Konsequenz der wissenschaftlichen Erkenntnisse auf dem Gebiet der jüngeren Tierforschung zu verstehen ist, sondern sich aus vielen Quellen speist. Künstlerinnen und Künstler besaßen immer schon das feinste Sensorium für die Wahrnehmung solcher grundsätzlichen Veränderungen. Sie erspüren Risse im Fundament gesellschaftlicher Übereinkünfte, lange bevor sie sichtbar werden, und gehen ihnen mit ihren eigenen Mitteln nach. Die thematische Gruppenausstellung versammelt vierundzwanzig internationale zeitgenössische Positionen von Künstlerinnen und Künstlern mit Werken aus verschiedenen Kunstgattungen, von Malerei, Fotografie und Skulptur bis hin zu Performance, Installation und digitalen Medien. Sie wurden durch die Kuratorinnen Christiane Erdmann und Verena Schmidt sowohl durch gezielte Kuration als auch über eine internationale Ausschreibung ausgewählt, so dass gleichermaßen bereits etablierte Positionen als auch solche von aufstrebenden Nachwuchskünstlerinnen und -künstlern präsentiert werden. Die Ausstellung zeigt gängige Rollenzuschreibungen und Erwartungshaltungen, die an Tiere gestellt werden. Der Status unseres tierlichen Gegenübers variiert dabei zwischen Freund und Feind, Nützling und Schädling, ist aber auch Anekdote, dient der Unterhaltung, ist Konsum- oder Identifikationsobjekt. Teilnehmende Künstlerinnen und Künstler: DIANA BAGNOLI FRITZ BORNSTÜCK FRANK BRECHTER MAGRIET VAN BREEFORT CATHERINE CHALMERS MARCUS COATES TANJA FENDER ZOHAR FRAIMAN MYRIAM GROSS MALL FRAUKE HÄNKE + CLAUS KIENLE ELKE HÄRTEL INK SAJANA JOSHI KRÕÕT JUURAK + ALEX BAILEY FELIX KIESSLING HARTMUT KIEWERT MICHELLE LLOYD CHARLOTTE LYBEER KERSTIN MATIJASEVIC ROBERT ROEST CORINNA SCHNITT VIOLETTA VOLLRATH MARCEL WALLDORF EIJI WATANABE Wie bei allen unseren thematischen Ausstellungen wird die Schau durch ein programm von Vorträgen und Veranstaltungen flankiert: Mi 2.9., 20 Uhr: »Abenteuer mit einer Weinbergschnecke« Ein Abend mit Matthias Schenk und Weinbergschnecken Unser September-Salon/132. »Salon am ersten Mittwoch«. > Mehr Informationen Mi 7.10., 20 Uhr: »Wann hat Sie beim Essen zuletzt ein Tier angesehen?« Vortrag von Onno Faller über das Unsichtbarwerden der Tiere auf unseren Tellern. Unser September-Salon/133. »Salon am ersten Mittwoch«. > Mehr Informationen Mi 4.11., 20 Uhr: »Ein Tanz um Leben und Tod« Vortrag von Sarah Plattner über das Leben der Bienen und das Schwärmen als schicksalhaften Moment für ein Bienenvolk. Unser November-Salon/134. »Salon am ersten Mittwoch«. > Mehr Informationen So 15.11. 15-18 Uhr: »Ein tierischer Abschied« Finissage der Ausstellung. Bringen Sie ihr Haustier mit und lassen sie es (oder Sie sich mit ihm!) professionell fotografieren. > Mehr Informationen Eine Veranstaltung mit freundlicher Unterstützung durch das Kulturamt der Landeshauptstadt Wiesbaden den Kulturfonds Frankfurt RheinMain und die Naspa-Stiftung. Weiterhin danken wir den Firmen Huhle Stahlbau und Oschatz Visuelle Medien und unserem Medienpartner Sensor Wiesbaden. ... .... . . .. .. ...... ...... ...... ....... |
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Öffnungszeiten der Ausstellung:
Di+Do 10-15 Uhr, Mi+ Fr 17-20 Uhr, Sa 14-19 Uhr, So + feiertags 11-19 Uhr. Eintritt: Als Eintritt bitten wir um einen angemessenen Beitrag nach Ihren Möglichkeiten in unsere Spendenbox an der Bar im Gebäude. Anfahrt: Künstlerverein Walkmühle Walkmühle 3 (ehemals Bornhofenweg 9) 65195 Wiesbaden Ein Parken auf dem Gelände der Walkmühle mit dem PKW ist nicht möglich. Es gibt keine öffentlichen Parkplätze. Bitte nutzen Sie aus diesem und weiteren guten Gründen nach Möglichkeit Ihre Füße,das Fahrrad oder den öffentlichen Nahverkehr: Buslinie 3 (Haltestelle Bornhofenweg) oder Buslinie 6 (Haltestelle Nordfriedhof).Bitte nutzen Sie den oberen Zugang zur Walkmühle. Einfahrtmöglichkeiten für Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen auf Anfrage: Bitte senden Sie uns dafür vorab eine E-Mail an mail@walkmuehle.net. Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen Einladungskarte zum Download (PDF) Dank: Unser besonderer Dank geht an alle Künstlerinnen und Künstler, die an der Ausstellung teilnehmen und an das Team des Künstlerverein Walkmühle. Für die Kooperation danken wir den Galerien Kate MacGarry, London; Russi Klenner, Berlin; der Galerie Kornfeld, Berlin; Alexander Levy, Berlin; MaxWeberSixFriedrich, München und der Galerie Mieke Van Schaijk, sHertogenbosch. Weiterer Dank geht an Claudia Friedrichs und Mario Kirchbaum. Für ihre Unterstützung danken wir den Firmen Huhle Stahlbau und Oschatz Visuelle Medien. Für die finanzielle Förderung bei der Ausrichtung der Ausstelllung und der Herausgabe des Kataloges danken wir dem Kulturamt der Landeshauptstadt Wiesbaden, dem Kulturfonds Frankfurt RheinMain und der Naspa-Stiftung. Unser aktuelles Programm zum Download: (PDF) |
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